Der Sommer 2011 - ein fotografischer Rückblick
| Aktuelle Chasings |
Hallo liebe Leser/innen,
das Sturmjägerteam hat sich daran gewöhnt, den Leser- und Leserinnen ein Best of des Sommers zu geben. Es sollen einfach noch einmal alle Bilder präsentiert werden, welche die Höhepunkte zeigen. Es dient auch als kleines Dankeschön für die zahlreichen Besuche. Wir werden das Projekt „Extremes Wetter im Erzgebirge“ weiter ausbauen. Ideen, Ratschläge sollten Sie uns gerne mailen. Starten wir mit dem Rückblick einfach durch. Genießen Sie es.
Der Frühling kam mit voller Macht. Sehr warme Tage trieben die Vegetation voran.
Schon Anfang April gab es sonnige und angenehme, warme Tage.
Ab und an merkte man doch noch den tiefen Sonnenstand.
Die erste nennenswerte sommerliche Konvektion gab es am 27. April. Leider schafften es die Zellen noch nicht ganz.
Der Mai startete sommerlich warm. Biergartenwetter war angesagt.
Die ersten sommerlichen Cumuli in Form von Schönwetterwolken sah man an einem tollen 7. April.
Nach einem kurzen Wintereinbruch:
http://www.ad-hoc-news.de/eisige-kaelte--/de/News/22113609
folgte eine Troglage – die ersten Böenfronten sah man.
De richtigen Saisoneinstand gab es am 19.Mai. Eine Tiefdruckrinne lies es krachen. Alles begann mit einer Konvergenz.
Richtig tolle Strukturen, man war happy.
Am Tag darauf gab es ersten nennenswerten Hagel.
Am Abend gab es tolle Stimmungen.
Am 21. Mai rockte es im Erzgebirge. Heftige Wärmegewitter sorgten für Schäden.
Am Tag darauf jedoch Flaute.
Am 26. Mai überquerte uns eine Gewitterfront. Auch sie brachte einige Schäden mit sich und rege Blitzaktivität:
Am 31. Mai traf es die Gegend um Chemnitz. Schwere Gewitter wüteten hier.
Der Juni startete als Wonnemonat. Sommerliche Temperaturen – es sollte der Höhepunkt des Sommers sein:
Die Vegetation in voller Pracht.
Am 05. Juni gab es das erste Nachtgewitter. Die einzige Zelle schaffte es in der Gegend um Marienberg über die Grenze. Nach Föhn brach der Deckel gegen Abend.
Auch wenn das Gewitter nicht sonderlich stark war.
Es rockte – und der Chaser war happy.
Später zündete es im Egergraben. Nach einer Auslöse am Abend ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch in CZ der Bär steppt.
Michel und Ich fuhren am 7. Juni nach Polen. Uns war Langweilig – wir wurden enttäuscht, die Landschaft entschädigte uns, es machte Spaß.
Es folgten durchschnittliche aber keine heißen Sommertage – ein Ausflug in die Natur war ein muss.
De Haamit is afach schie.
Eine massive Schwergewitterlage sollte es am 22. Juni geben. Diese fand in Sachsen-Anhalt und in CZ statt. Es sollte das Muster der Gewitterlagen für Juli und August sein. Dennoch war der Abzug imposant.
Am 29. Juni gab es ein Abendgewitter. Man sah es gut vom Fichtelberg aus.
Der erste Höhepunkt fand am 6. Juli statt. Strukturen, die ein Chaser mag. Eine Superzelle zog gen Altenberg. Durch Absprache mit RTL und MDR fuhr ich doch deutlich weiter als geplant.
Ich fuhr dem Erzgebirgskamm entlang nach Altenberg. Hier sah man den Rest der Superzelle.
Teils mit Fallstreifen.
Es kam eine Konvergenz nach Sachsen hinein. Sie war fast tot – die Strukturen waren aber einmalig.
Danach knallte es im Egergraben. Da ich Hunger hatte, musste ich eh nach Komotau. Kurz hinter Altenberg eine frische Zelle.
Nahe Teplice feuerte es wie verrückt.
Weiter kurz vor Most – die Rückseite der Zelle gegen Abend.
Nach einer Stärkung gab es ein Feuerwerk südlich von Komotau. Die letzten Akkureserven wurden heraus geholt.
Ein Zeichen öfters in CZ zu chasen.
Am 7 Juli wurde die Luftmasse ausgeräumt. Ein schwaches MCS überquerte Sachsen.
Viele Blitze sah man nicht.
Am 11. Juli folgte das nächste MCS. Wieder kam es in Sachsen nur relativ tot an.
Es folgten Sommertage – Schwimmbadwetter war in weiter Ferne gerückt.
Dennoch gab es tolle Motive.
Eine etwas missglückte Aufnahme wurde zu einem der schönsten Bilder der Nachtfotografie, welche ich bis jetzt geschossen hatte.
Am 14. August gab es wieder etwas fürs Auge. Eine Böenfront raste aufs Erzgebirge zu, dahinter gab es einen tollen Regenbogen.
Ein chaotischer Wolkenhimmel zeigte die Gewittervorboten etwas versteckt.
Dann war sie aber da. Die Gewitterfront.
Am 18. August gab es wieder Nachtgewitter. Eine Konvergenz zog über Sachsen hinweg und zündete recht ordentlich.
Auch der Frontabzug bei Nacht war hoch interessant.
Am 21. August sah man den Spätsommer. Die Farben gingen immer mehr ins Gelb.
Der Höhepunkte meine Chaserszene gab es am 24. August. Dieser Tag lies sämtliche Gewittertage stehen.
Ein starkes MCS sorgte für ein Blitzfeuerwerk gegen Morgen.
Am Abend zündete es erneut. Bei Chemnitz gab es ein kräftiges Wärmegewitter.
Kurz darauf bildete sich ein riesiges MCS. Eins zog gen Sachsen-Anhalt. Das andere bildete sich im Egergraben. Eine Blitzrate von über 60 Blitzen pro Minuten lies USA-feeling aufkommen.
Wozu in den USA reisen, in Deutschland rockt es genauso.
Touristen trafen sich nahe Annaberg.
Und nahe Sehma.
Auf dem Fichtelberg sah man die Blitze noch weit nach CZ hinein.
Am 03. September kam der Spätsommer.
Man glaubte an einem Saisonabschluss am 04. September.
Pustekuchen am 11. September gewitterte es noch einmal.
Nein sogar am 18. September sah man noch einmal ein sommerliches Gewitter.
Fazit: Die schweren Unwetter blieben im Erzgebirge aus. Hochsommerliche Tage über Wochen hinweg gab es nicht. Jedoch waren die Strukturen einzigartig.
Euer Sturmjägerteam Erzgebirge / Vogtland
Bernd März


















































































