Start Aktuelle Chasings 06.07.2011 Gewitter vom Fichtelberg bis nach Teplice Uptade

06.07.2011 Gewitter vom Fichtelberg bis nach Teplice Uptade

Aktuelle Chasings

Uptade: 07.07.11 MCS bei Nacht

Hallo  liebe Leser/innen des Forums,

gestern sorgte eine südwestliche Höheströmung für eine labilere Schichtung der Atmosphäre. Man merkte es, da es schwüler wurde. Nach dem die Auslösetemperatur erreicht wurde gingen vermehrt Gewitter in die Höhe.

Ich war etwas spät dran, als ich eine rechts-ausscherende Zelle sah. Ich versuchte über dem Kamm an ihr ran zu kommen. Das Problem war eher die Entfernung. Bis weit ins Osterzgebirge musste man fahren.

Michel lag deutlich günstiger. Die Zelle nahm direkten Kurs auf Freiberg. Er musste nicht weit fahren und nahm den Core mit. Unwettererscheinungen waren die Folge.

Ich hielt kurz vor Seyde an und konnte das erste Bild des Tages schießen.

Es war recht schwierig an der Zelle dran zu bleiben. Das nächste Bild zeigt dieselbe Zelle in einem gesunden Zustand und gut ausgeprägten Aufwindturm bei Altenberg.

Danach machte ich mich auf die A 19 in Richtung Teplice. Aber auch hier musste ich feststellen, dass die Zelle alles andere als Anstalten machte, der Autobahn zu folgen. Nachdem die Zelle schwächer wurde und ich eh keine Chance auf Erfolg hatte (Stadtverkehr in Teplice) fuhr ich fix tanken.

Es folgte eine Front (leider war ich nicht auf dem neusten Stand, welche es gewesen sein könnte – sprich Kaltfront oder Konvergenz).

Schwerewellen in der ehemaligen Böenfront, dazu die Fallstreifen in der untergehenden Sonne. Perfekte Strukturen.

Es ging weiter nach Zinnwald. Mein Ziel war der Mexikaner in Komotau. Ich hatte tierischen Hunger. Die Wahl entpuppte sich als brillante Idee.

Denn kurz nach dem Grenzübergang Zinnwald in Chinovec sah man die Rückseite der Front mit Zellogense auf Tscheschicher Seite. Ungefähr 10 Km SW von Teplice ging ein kräftiges Wärmegewitter mit hoher Blitzintensität nieder.

Ich stand nun kurz vor der Zelle bei Teplice und beobachtete sie weiter. Die Blitze fuhren am Amboss entlang zur Erde. Ich stieg kurz aus dem Auto aus, es regnete ja nur noch leicht, und machte auf die Schnelle das Bild von der Zelle.

Bei Most angelangt stieg ich noch einmal aus, um den Prachtkerl festzuhalten.

Als ich mich kräftig mit BGetränken und Fleisch gestärkt habe und bezahlt habe, gab es einen Schlag. An der Front ging zwischen Komotau und Prag wieder eine neue Zelle hoch.

Ich fuhr also 10 Km von Komotau weg auf ein freies Feld aus sicherer Entfernung. Die Blitzintensitäten im Egergraben sind immer eine Hausnummer für sich.

Die Zelle wurde dann wieder schwächer, die Blitzrate nahm leicht ab.

Mit leeren Akkus konnte ich den Übeltäter aus der Ferne festhalten.

Von Krimov aus sah man die Zelle und rechts Komotau.

 

Ein Video zu den Ereignissen findet ihr unter:+

Klick mich

 

07.07.2011 MCS bei Nacht

Hallo liebe Leser/innen,

gestern beschäftigte uns ein MCS näher. Mit der Bildung dessen über Südwestdeutschland haben die Modelle die Lage recht gut erfasst. Das MCS kam in Sachsen etwas schwächer an. Aber auch dies simulierte das Modell durch wenig Cape. Dennoch gab es Vorderseitig, gebunden an der Warmfront der Welle die ersten Entwicklungen in den frühen Nachtstunden.

Diese vorgelagerten Zellen blitzen recht ok. Es war keine übermäßig, starke Blitzfrequenz. Für einige Impressionen reichte es aber immer noch.

Mit Annäherung des MCS liefen die Zellen immer mehr in den Cluster ein. Auch die letzte vorlaufende Zelle nördlich von Annaberg ging in dem MCS unter.

Es folgte das MCS mit einer Shelf cloud vorn dran. Schon etwas verwunderlich, da das MCS nicht mehr sonderlich stark gewesen ist.

Im MCS gab es Starkregen und Blitze. Einen etwas näheren konnte ich noch einfangen.

Insgesamt betrachtet toller Gewitterregen mit wenig Unwetter.

Euer Sturmjägerteam Erzgebirge / Vogtland

Aktualisiert (Freitag, den 08. Juli 2011 um 10:42 Uhr)